Tom Jonas Müller

»Wir rauchen nicht. Es ist Inspiration.«

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Politisches Feuilleton

02\2023

Zukunftszentrum Deutsche Einheit

Deutschlandfunk

Ein großes Haus, um Ost und West in Deutschland und Europa für immer zu versöhnen. So oder so ähnlich der Plan. Heute wurde entschieden, wo das 200 Millionen Euro teure #Zukunftszentrum für #deutscheEi heit und #europäische #Transformation gebaut werden soll. Worauf es dabei ankommt, damit nicht nur einfach noch eine glänzende leere Fassade in einer ostdeutschen Innenstadt herumsteht, durfte ich im #politischenfeuilleton bei @deutschlandfunkkultur genauer darlegen. Eine zentrale Rolle spielt für mich dabei das Format des #RundenTischs.

Hier gehts zum Beitrag.

Medienkritik

10\2022

Leben im Osten nur Freaks?

Lauchhammer

Am Vorabend des 32. Jahrestages der Einheit fragten die ARD-@tagesthemenaktuell ziemlich hilflos: „Warum ist die Unzufriedenheit in Ostdeutschland so groß?“

Unabhängig davon, dass die Prozentsätze von #Ostdeutschen in Führungspositionen im Osten, an Universitäten, in der Politik und Medienhäusern nach wie vor unterirdisch sind, also ein klares #Repräsentationsvakuum besteht, hätte sich die ARD die Frage ihres „Brennpunkts“ auch selbst beantworten können. Ein aufmerksamer Blick in die eigene #Mediathek hätte genügt. Dort läuft gerade die Krimiserie #Lauchhammer – #Tod in der Lausitz …

Link zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung


Radio-FEature

11\2020

Literarische Putschisten

Lange Nacht - Deutschlandfunk Kultur

Michael Reitz hat für die Serie Lange Nacht auf Deutschlandfunk Kultur einen großes Hörstück zu Gabriele D’Annunzio, Ernst Jünger und Yukio Mishima aufgenommen, in dem ich über den Grund für die Verführungskraft D’Annunzios spreche. IDas Transkript der DLF-Webseite gibt nur einen kleinen Einblick. Bei Interesse am Audiobeitrag senden Sie mir gern eine Nachricht.

Die Feder sei stärker als das Schwert, heißt es. Das 20. Jahrhundert war jedoch voll von Schriftstellern, die selbst zur Waffe griffen und einen gewaltsamen Umsturz anstrebten: Gabriele D’Annunzio, Ernst Jünger oder Yukio Mishima. Was trieb sie an?

VIDEO

04\2020

A Guide to Self-Isolation

VIDEO BLOG

Jonathan, der Held meines Romans, hat nur eine große Sehnsucht. Sich mit seiner Freundin Elena in der Dachgeschosswohnung einzuschließen, den Schiffen am Hafen beim Auslaufen zuzuschauen und nicht vor die Tür gehen zu müssen.

Absurderweise sind “Die jüngsten Tage” also ein Quarantäne Roman avant la lettre. Aus diesem Grund hier meine Lieblingsstelle.

REZENSION

08\2019

Was wenn nicht alles verkehrt ist, sondern nur du?

“GRoßes Debüt” - RICHARD KÄMMERLINGS IN DER LITERARISCHEN WELT

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Russisches Roulette zwischen Plattenbauten: Tom Müller erzählt von zwei Ostberliner Freunden aus der Wendezeit, die von der absoluten Freiheit träumten und den Verrat an ihren Idealen nicht verkraften können.

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Nominierung

09\2019

“Die Jüngsten Tage” auf der Shortlist für den ZDF-Aspekte Debütpreis

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PREMIERE

09\2019

Premierenfeier in Berlin

120 Gäste in der Fahimi Bar Berlin, zwei stunden Signieren - Wie eine Hochzeit mit Meinem Roman

Ich danke SIMON STRAUSS für seine Moderation und seinen wunderbaren Worte zur Einleitung, hier ein Auszug:

Dieses Buch ist wie ein Zug, der losfährt und nicht mehr anhalten will. Er nimmt einen mit von Anfang bis zum (vorläufigen) Ende. Das Feuer, das dieses Buch legt, fängt sofort an zu glühen. Braucht keine Anzünder, kein Pusten, kein Wedeln. Beim Lesen fühlt man sich so wie der Adler auf D'Annunzios Schulter - die Bestimmtheit und Stärke, die in der Stimme des Erzählers liegt, überträgt sich fast körperlich. […] Es gibt viel harten, aber nicht einen einzigen hartherzigen Ausdruck in diesem Buch, sehr viel genaue, dichte Vergegenwärtigung der Verwahrlosung, der inneren, mehr noch als der äußeren. Aber kein säuselndes Wort. Auch kein billiges Mitleid. Nur hier und da ein kurzes Zeichen des Abschiednehmens - „Ich dachte, ich hätte sie gefunden. Ich habe mich geirrt“. […]

Das ist ein Buch, das man zum Freund haben will.

Erschienen

08\2019

Die jüngsten Tage

Hörbuch

 

Ich ging einen Schritt auf sie zu, wollte sie umarmen. Sie wehrte mich ab, hob den Zeigefinger. Ich hörte nicht hin, nur auf ihre Stimme, die warm klang und rau wie ihre Kaffeemühle, und ich nickte zu allem und sah uns einander mit Quallen bewerfen, nass und sandverklebt, quiekend und grunzend wie junge Affen auf Zucker.

Erschienen

08\2019

Die jüngsten Tage

Roman

 

Jonathan Buck steht am Bahnsteig nach Berlin, er wartet auf den Zug. Die Mutter seines Jugendfreundes Strippe will ihn dringend sprechen, und es gibt keine Ausflucht mehr. Denn Strippe ist tot, und seine Mutter will von Jonathan hören, was war und was jetzt werden soll. Das Einzige, was Jonathan will, ist neben Elena im Bett liegen, d'Annunzio lesen, rauchen. Kalte Tomatensuppe löffeln, sich an früher erinnern, an die Berliner Nachwende-Jugend, als alles möglich schien. An Strippes Seite. – Vor dreißig Jahren, im Vakuum der Wendejahre, haben sie Sinnlichkeit gesucht und neue Idole. Sie wollten Helden sein im Aufstand der Gefühle. Strippes Tod zwingt Jonathan Gericht zu halten, über sich, die Zeit und seine Träume.

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Reportage

08\2018

Der erste Mensch im Überall

Frankfurter Allgemeine Zeitung

D’Annunzios Flugblätter über Wien, 19. August 1918

 

Vor 100 Jahren wurde Gabriele D’Annunzio mit einer Luftnummer der berühmteste Italiener seiner Zeit. Dann verkroch er sich. Wie sieht es heute in seinem Refugium aus?

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Essay

01\2018

Das Halbstarke Jahrtausend. Warum gute Literatur immer politisch ist

taz

Es ist das Jahr 2018. Die nuller Jahre sind jetzt volljährig. Aber längst nicht erwachsen. Eine Gesellschaft, die im jungen Jahrtausend erst mit dem Internet und dann mit Smartphones gespielt hat, blickt nun, da auch dort für Text bezahlt werden muss, kurz vom Bildschirm auf und ist – je nach Lager – amüsiert, erstaunt oder entrüstet über die Welt, die sie erblickt. In jedem Fall fest entschlossen, hier und jetzt und wie auch immer persönlich die Stimme zu erheben.

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